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Egal, ob Zahnarztpraxis oder ein anderer medizinischer Fachbereich: Ein praxisindividuelles Hygienemanagement ist gemäß § 135a f. SGB V gesetzlich vorgeschrieben. Zur Umsetzung dieser Qualitätsmanagement-Richtlinie hat der Gemeinsame Bundesausschuss (GBA) am 17. Dezember 2015 und 15. September 2016 beschlossen, dass hierfür eine Regelung von Verantwortlichkeiten sowie Zuständigkeiten notwendig ist. Kurz gesagt: Vertragsärzte, Vertragspsychotherapeuten, medizinische Versorgungszentren, Vertragszahnärzte sowie zugelassene Krankenhäuser benötigen je nach Unternehmensgröße einen oder mehrere Hygienebeauftragte. Dementsprechend ist das Thema Hygienebeauftragte in einer Arztpraxis auch bei Seminaranbietern derzeit aktuell.

Von der Qualitätssicherung profitieren in erster Linie die Patienten

Hygiene ist in Arztpraxen sowie Krankenhäusern ein Thema, das über Leben und Tod entscheiden kann. Das Qualitätsmanagement im Sinne eines praxisindividuellen Hygienemanagements dient daher in erster Linie dem Schutz der Patienten sowie der Praxisteams und Ärzte. Betroffen sind dementsprechend alle Bereiche von der Personalhygiene bis hin zur Aufbereitung von Medizinprodukten. Die QM-Richtlinie besagt, dass sämtliche Prozesse zu definieren, dokumentieren und standardisieren sind. Eine Aufgabe, die viele Laien allerdings überfordert und bei Missachtung wichtiger Vorschriften drastische Konsequenzen nach sich ziehen kann. Eine umfassende Schulung der Hygienebeauftragten in Arztpraxen ist daher unerlässlich.

Hygienebeauftragte in der Arztpraxis: Welche Möglichkeiten der Ausbildung gibt es?

Nun gibt es zwar die Möglichkeit, externe Spezialisten als Hygienebeauftragte zu konsultieren und einzustellen. Das ist allerdings nur in größeren Betrieben wie einem Krankenhaus sinnvoll, da es vielen Ärzten an finanziellen sowie personellen Ressourcen mangelt. Einen neuen Mitarbeiter in Vollzeit einzustellen wäre weder sinnvoll noch aus Kostengründen möglich. Stattdessen werden in den meisten Arztpraxen Mitarbeitende aus dem bestehenden Personal zusätzlich zu Hygienebeauftragten ausgebildet. Wie viele, das hängt wiederum von der Betriebsgröße ab. In der Regel findet die Ausbildung dann in Form von Seminaren statt, in welchen die QM-Richtlinie und alle zu beachtenden Vorschriften aufgelistet sowie praxisnah erläutert werden. Ziel ist es, dass die Seminarteilnehmer anschließend selbstbewusst ihre Aufgabe als Hygienebeauftragte wahrnehmen können und dadurch den Praxisinhaber bei der Erstellung sowie Implementierung des Hygienemanagements unterstützen.

Hygienebeauftragte für die Arztpraxis: Seminar der Akademie für Ärzte und Mediziner

Ein solches Seminar bietet die Akademie für Ärzte und Mediziner unter dem Titel "Hygienemanagement: Hygienebeauftragte in einer Arzt- und Zahnarztpraxis" an. Das strukturierte sowie kompakte Wissen für Hygienebeauftragte wird ergänzt um praxisnahe Beispiele für den Alltag sowie Hilfsmittel für die konkrete Umsetzung. Dies ermöglicht den Seminarteilnehmern, das erworbene Wissen bestmöglich in die Arztpraxis weiterzutragen und optimal zu implementieren. Zum Schluss verfügen diese zudem über einen Leitfaden zur Erstellung eines individuellen Hygienemanagements für die jeweilige Arztpraxis. Ziel des Seminars ist es also, sowohl theoretische als auch praktische Aspekte zu vereinen.

Das Seminar der Akademie für Ärzte und Mediziner ist praktisch aufgebaut und wird von einem qualifizierten Auditor aus der Medizin durchgeführt. Es überzeugt durch ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis sowie kleine Gruppen, sodass auf jeden Teilnehmer individuell eingegangen werden kann.

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