0 71 31 - 20 99 87 30

| info@afm-heilbronn.de

Konstruktive Kritik ist gleichermaßen für Angestellte wie auch für Vorgesetzte eine Herausforderung, die während des Arbeitsalltags in der Praxis gelegentlich notwendig und wichtig ist. Niemand empfängt gern negatives Feedback. Damit Mitarbeiter Kritik nicht als Demütigung erfahren, sollten Sie sich an folgende einfache Grundsätze halten:

  • Kritik sollte wohlüberlegt sein: Mancher neigt dazu, Kritik aufgrund einer vorangegangenen Auseinandersetzung anzubringen. Das Feedback sollte aber grundsätzlich gut überlegt sein und nicht aus der Situation heraus erfolgen. Denken Sie im Vorfeld darüber nach, was Sie genau kritisieren möchten und wie Sie Ihre Worte wählen.
  • Unter vier Augen: Negative Rückmeldung sollte niemals vor Kollegen oder gar Patienten erfolgen. Suchen Sie das persönliche Gespräch zum angebrachten Zeitpunkt, um Demütigung zu vermeiden.
  • Die Sache kritisieren, nicht die Person: Konstruktiv ist Feedback nur dann, wenn die Sache bzw. das Verhalten und nicht die Person selbst kritisiert wird. Denn ohnehin besteht die Gefahr, dass sich die Mitarbeiterin persönlich beleidigt fühlt.
  • Ich-Botschaften senden: Beschreiben Sie Ihrer Mitarbeiterin, wie Sie die Situation empfinden. Dadurch muss sie sich nicht rechtfertigen und versteht gleichzeitig, was genau Sie erwarten.
  • Mit positiver Rückmeldung beginnen: Kritik ist leichter zu ertragen, wenn sie auf Lob folgt. Sprechen Sie zunächst an, was Sie an Ihrer Mitarbeiterin grundsätzlich schätzen.